Freitag, 18. Januar 2019

Miteinander ins neue Jahr

Am 7.1.2019 hat in der Aula der Friedensschule von 8:30 bis 8:50 Uhr ein Gottesdienst stattgefunden. Damit ist die Schulseelsorge mit uns ins neue Jahr gestartet.
In dem Wortgottesdienst trauerten wir gemeinsam um den am 31.12.2018 verstorbenen Herrn Dillschneider, wir hörten ein Lied der Klasse 6.5 und sahen ein kleines Theaterstück der Oberstufe um das Thema Ausgrenzung.
Den nachdenklichen und stimmungsvollen Start ins Jahr 2019 haben Herr Deusch und Herr Ebmeyer organisiert.


Louis Timmerhinrich

Freitag, 11. Januar 2019

Vorlesewettbewerb in der Friedensschule

Endlich, am Donnerstag, den 6.12.2018 war es wieder so weit. Der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen fand ganz traditionell am Nikolaustag statt.        
Josefine (6.5), Ale (6.3), Ia (6.4), Fiona (6.6), Melina (6.1) und Marie (6.2) nahmen daran teil. Alle waren sehr aufgeregt.
Als erstes las Josefine „Hilfe, die Herdmanns kommen“ - ein Klassiker und ein großer (Vor-)Lesespaß! Ale, der als Nächstes las, erreichte den dritten Platz mit dem Buch „Wunder“. Das kannte ich bis dahin noch nicht. Inzwischen weiß ich, dass es sogar schon in Hollywood verfilmt wurde. Buch und Film lohnen sich absolut. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass auch Ia, die Dritte im Bunde der Vorlesenden, ebenfalls aus „Wunder“ vorgelesen hat.
Auf Platz zwei landete Fiona mit ihrem Beitrag aus dem Buch „Der liebe Teufel“. Dieses Buch ist extrem witzig! Melina las aus dem Buch „Der Magische Blumenaden“, wovon ich bisher auch noch nie gehört hatte. Und ganz oben auf das Treppchen kam Marie. Sie hat das Buch „Amira, du gehörst zu uns“ ausgesucht, in dem es um Migration geht. Als ich sie nach ihrem Sieg fragte, wie es ihr ginge, kam nur ein beseeltes „Super!“ zurück.





Plätze:
1. Marie   6.2
2. Fiona   6.6
3. Ale      6.3






Lukas Meyer

Montag, 17. Dezember 2018

Ein Interview über unsere Krippe

Wenn man durch die Schule geht, kommt man eigentlich nicht darum herum, an der Krippe vorbeizugehen. Diese steht mitten in der Aula an der Seite der Bühne. Wir haben uns gefragt, warum diese dort steht und was das Netz über ihr zu bedeuten hat. Deshalb haben wir darüber ein Interview mit unserem Schulseelsorger Thomas Laufmöller geführt.
Er hat die Krippe aufgestellt und seine Gedanken mit uns geteilt:

Interview: Henri Cramer
Kamera und Schnitt: Simon Pichol

Montag, 10. Dezember 2018

Jubiläumsmotto Friedensschule

Unser neues Motto steht fest! 

 

"50 Jahre Friedensschule eine starke Gemeinschaft" ist unser Jubiläumsmotto! 


In der letzten Woche vom 03.12. bis zum 07.12.2018 hatten die Lehrerinnen und Lehrer, die Elternvertretung und die Schüler im Klassenverband die Chance, unser neues Jubiläumsmotto zu wählen. Die Lehrerinnen, Lehrer, Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Pflegschaftsvertreter (Vorsitzender und Stellvertreter) hatten jeweils zwei Stimmen und jede Kerngruppe hatte zusammen 6 Stimmen. Diese wurden als Klebepunkte ausgeteilt und zu dem gewünschte Motto auf eine Stellwand im Sekretariat  geklebt. So wurde relativ fair und durchsichtig das Motto gewählt. Es wurden aber keine Änderungsvorschläge oder neue Mottos zu den drei zur Wahl Stehenden angenommen. Das hätte, laut dem Jubiläumsvorbereitungsteam, bei der Größe der Schule nur zu Chaos geführt.

Deshalb standen diese drei Mottos zur Auswahl:

 1. Vielfalt leben
 2. auf zu neuen Horizonten
 3. eine starke Gemeinschaft (der Gewinner)




Simon Pichol

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Projekt "Kochen und Kunst" - Ein Erfahrungsbericht

In diesem Projekt haben wir während der diesjährigen Projektwoche zum einen einiges über die internationale Küche gelernt und auch Gerichte gekocht und zum anderen haben wir unser eigenes Kochbuch gestaltet.
Am ersten Tag haben wir mit der ersten Seite und der „Titelseite" und dem ersten Rezept angefangen und dann das erste, englische Gericht „Apple crumble" gebacken und gemeinsam gegessen.
Am zweiten Tag haben wir mit den Seiten unseres Kochbuchs weitergemacht und chinesische gebratene Nudeln zubereitet.
Am Mittwoch sind wir zum Markt am Domplatz gegangen, haben eine Rallye gemacht und dabei verschiedene Sachen eingekauft. Am Ende konnte sich jeder noch ein Eis holen.
Den letzten Projekttag haben wir genutzt, um die Seiten zu Ende zu gestalten und das letzte Gericht, Lahmajune - also türkische Pizza - zu backen.
Das hat viel Spaß gemacht, und vor allem kann man das Rezeptbuch nach Hause mitnehmen und sogar weiterführen!

Mykyta

Bild: Steve Buissinne

Mittwoch, 4. Juli 2018

Friedelcup 2018

Am Dienstagmorgen, den 19. Juni fand der Friedel Cup, das Sportturnier der Friedensschule, statt.
Die Jahrgänge 5 bis 9 traten in verschiedenen Sportarten, zum Beispiel Hochsprung, Sprint, Frisbeewurf, Parkouring klassenweise gegeneinander an. Der absolute Spitzenreiter war die Kerngruppe 8.4, der Gewinner des Friedel Cups. Einen Glückwunsch, Applaus, den Friedel und damit einen freien Tag als Preis erhielten sie am Mittwochmorgen nach der Auswertung der Daten durch die Fachschaft Sport!
Die Oberstufe und der 10. Jahrgang hatten die Möglichkeit, auf dem Sportgelände von Wacker Mecklenbeck unterschiedliche Sportarten wie Floor Ball, Badminton, Streetball und Beachvolleyball zu spielen und dann gegeneinander anzutreten. Insgesamt herrschte eine sehr euphorische Stimmung. Alle FSM-Schülerinnen und Schüler hatten Spaß am sportlichen Wettstreit, der für die Sek. I (feder-)führend von Dieter Niermann, Angelika Lackamp und für die Sek. II von Jana Reinke, Jutta Kleinsorge und Celilia Pöppke organisiert wurde.


Text: Literaturkurs Q1
Plakat: Wendel Altekamp
Vidoe: Pax An

Sonntag, 27. Mai 2018

SV – Ist das vertretbar?


Wie kann man als Schüler seine Interessen innerhalb der Schule wirksam vertreten und umsetzen?

 

Ganz klar durch die Schülervertretung! Denn diese ist dafür zuständig, die Schüler zu vertreten, wie auch schon der Name zeigt.
Auf Wikipedia steht dazu Folgendes:

„Die Schülervertretung (kurz SV), teilweise auch Schülermitverantwortung, historisch auch Schülermitverwaltung (jeweils kurz SMV), ist ein Organ, in dem Schüler ihre Schulen und das Schulwesen mitgestalten können. Dabei vertreten sie vorrangig die Interessen ihrer Mitschüler."

Das heißt zum Beispiel: Ein Schüler hat eine Idee, wie man den Schultag (noch :D) angenehmer gestalten könnte. Er trägt diese der Schülervertretung vor und diese tut ihr Bestes, um diese Idee zu realisieren - vorausgesetzt, sie wird für sinnvoll befunden und sie ist auch umsetzbar.
Grundsätzlich ist an dem nichts auszusetzen. Im Gegenteil. Doch es gibt meiner Meinung nach zwei Probleme: „tut ihr Bestes" und „sie ist umsetzbar".
Was ist, wenn eine Idee angeblich nicht umsetzbar ist, wenn „das Beste tun" nicht reicht? Und kann bei Wünschen, die über „Salzstreuer an der Essensausgabe" hinaus gehen, von der Seite der Schulleitung einfach gesagt werden: „Nicht möglich und Ende der Diskussion"? Selbst wenn die vorgeschlagenen Ideen mehr als sinnvoll sind?

Dienstag, 15. Mai 2018

Ein halbes Interview - Klassenräume als Schlafplatz

Viele von euch werden wissen, dass anlässlich des Katholikentages bei uns in der Schule übernachtet wurde. Dazu hat die Pax An eine der Hauptverantwortlichen, Anika Nitz, interviewt.
Währenddessen ging bei den Aufbauten einiges schief und wir mussten das Interview leider abbrechen.
Unten könnt ihr euch das dennoch recht informative Interview anhören.


Niklas Dunschen

Mittwoch, 9. Mai 2018

Friedensmarsch


Ganz gegen unsere Gewohnheiten haben sich die SuS und Lehrer unserer Schule mal im Sommer auf eine Wanderung gemacht. Der Friedensmarsch war eine Art erweiterte Adventswanderung und genau wie bei der Adventswanderung gibt es auch dieses mal ein Video in dem wir versucht haben die besondere Stimmung der Wanderung einzufangen.
Während wir eigentlich eine Strecke von ungefähr 3 Kilometern bei Temperaturen unter 10 Grad gewöhnt sind, machten wir uns heute morgen bei 26 bis 30 Grad auf, um im Dom einen Wortgottesdienst abzuhalten. Nach einer kurzen Einstimmung (ich suche Frieden, Frieden in mir…) auf unserem Schulhof ging die Reise mit Plakaten, Bannern, Luftballons und Fahnen also los. Ungefähr 5 Kilometer bei strahlender Sonne. Nach drei Stunden kamen wir im Dom an, es folgte ein Wortgottesdienst (da berühren sich Himmel und Erde) und dann wurden alle ins lange Wochenende entlassen.

Interview mit dem Komponisten des PAX! Oratoriums Roland Kunz


Dirigent Alexander Lauer (links) und Komponist Roland Kunz
Am Donnerstag, 10. Mai 2018 führt die Dommusik Münster das Abendfüllene Oratorium PAX! im Dom auf. Roland Kunz komponierte dieses Werk eigens für den Katholikentag. Knabenchor, Mädchenchor und Domchor singen zusammen mit einem großen Sinfonieorchester, das Moderne und dennoch harmonische Oratorium, welches eindrucksvoll und vielseitig seine Botschaft vermittelt. PAX! Frieden.

Wir haben den Komponisten, Roland Kunz, am Rande der Generalprobe interviewt.


Montag, 23. April 2018

Zurück in die Musik - Ankündigung


Eine Zeitreise in der Friedensschule - hat es das schon mal gegeben?

Am Donnerstag, dem 3. Mai, wird es um 19:30 Uhr in der Aula so weit sein – und zwar in Form des Chorkonzerts „Zurück in die Musik".

Neben dem Chor der Q1 werden Instrumentalisten und Gesangssolisten sowie ein Ensemble der Dommusik auftreten. Ihr könnt euch auf eine Reise vom Beginn der Chormusik bis in die Gegenwart freuen.

Dieses Konzert wird im Rahmen eines Projektkurses der Schülerin Lea Nawroth aus der Q1 veranstaltet. Alle Eltern, SchülerInnen, KollegInnen und weitere Gäste sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, über Spenden würden wir uns freuen.

Dienstag, 10. April 2018

Amokfahrt in Münster

Viele Kerzen sind an der Unglückstelle angezündet. Das Schild mit einem einzigen Wort
fasst die Gedanken vieler Menschen zusammen: "Warum?"
Am vergangenen Samstag rast ein Kleinlaster in eine Menschenmenge am Café Kiepenkerl in Münster. Der Fahrer bringt zwei Menschen ums Leben und verletzt über zwanzig weitere, sechs davon lebensgefährlich. Anschließend bringt er sich selber um.
Inzwischen ist klar: Er war Deutscher, 48 Jahre alt, psychisch labil und hatte keinen Kontakt zu Islamisten. Es war also kein islamistischer Terroranschlag.
An diesem Punkt kommt man aber schnell dazu, zu sagen: „Ach, okay, na dann, war ja nur ein Einzeltäter." Aber es war eben nicht nur ein Einzeltäter. Der Einzeltäter hat drei Menschenleben beendet und dutzende Menschen verletzt. Und jedes Menschenleben, das vorzeitig beendet wird, ist zu Unrecht beendet worden, jedes zählt. Nachdem klar war, dass hinter dem Anschlag kein Islamist steckte, habe auch ich kurz überlegen müssen, was ich dazu überhaupt schreibe.
Bei Terror ist es einfacher, es handelt dann von Einheit und Standhaftigkeit, aber bei einem Einzeltät er? In erster Linie geht es darum, die Toten und Verletzten und deren Angehörige zu würdigen und nicht zu sagen, es sei ja nur ein Einzeltäter gewesen, ihnen zu zeigen, dass Münster an sie denkt.
Und außerdem geht es darum, zu überdenken, wie wir mit anderen umgehen. Was nämlich die meisten Einzeltäter gemeinsam haben, ist ihr Hass auf Menschen. Vielleicht durch eine psychische Krankheit, vielleicht aber auch durch zu viele Demütigungen und Kränkungen in der Vergangenheit. Ihr wisst nicht, wie es in einem Menschen innen aussieht. Ihr wisst nicht, was er schon erleben musste, warum er so ist, wie er nun mal ist. Ihr könnt ihn nicht ändern. Also lasst ihn, wie er ist, akzeptiert ihn, denn auch euer Wort kann das Fass zum Überlaufen bringen und einen Menschen zerstören.

Franziska Griepentrog

Foto: Simon Kaiser

Mittwoch, 21. März 2018

Interview mit Herrn Bertram zum Katholikentag

Im Mai wird in Münster der 101. Katholikentag stattfinden. Wir alle werden eine große Advents... äh Friedenswanderung machen und an diesem Wochenende schlafen in unserer Schule mehrere hundert Teilnehmer (normalerweise kommt das ja nur wochentags außerhalb der Ferien zwischen 8:15 und 16:00 Uhr vor...). Hier in der FSM wird also einiges los sein. Was genau, erzählt uns Herr Bertram in diesem Interview.


Simon Kaiser

Samstag, 17. März 2018

Video vom Goldenen Delphin 2018


 Der Goldene Delphin ist schon lange Tradition bei uns an der Schule. Jährlich treten die besten Schwimmer der fünften, sechsten und siebten Klassen gegeneinander an. Die namengebende Trophäe, der goldenen Delphin, wurde dieses Jahr der Kerngruppe 5.3 verliehen. Diese musste sich jedoch mit einem Foto der Trophäe begnügen, da der Goldene Delphin selber in der Vergangenheit einmal abhanden kam. Wie man auf dem Bild unten sieht, scheint sie das aber nicht gestört zu haben.
Generell war die Aula dieses Mal voller als sonst, da zusätzlich zu den zahlreichen "Goldener Delphin"-Schwimmern auch noch die 180 Friedensschüler dabei waren, die an den Stadtmeisterschaften im Schwimmen teilgenommen hatten.
Einen der Höhepunkte der Preisverleihung stellte das Video dar, das mit viel Mühe von einer gewissen, gut aussehenden Schülerzeitung produziert wurde, deren Name uns leider entfallen ist :D. Viel Spaß beim Anschauen.

eure Pax An


Link zum Video: https://youtu.be/ArnlqlWX6Jk

Montag, 26. Februar 2018

Lies mal: "Aquila" von Ursula Poznanski

Nika ist für ein Auslandssemester in Italien. Dort studiert sie Kunstgeschichte und lebt mit einer weiteren Studentin in einer WG. Als Nika jedoch eines Morgens aufwacht, kann sie sich an die letzten drei Tage nicht mehr erinnern, ihr Pass ist weg, genauso wie ihre Mitbewohnerin und der Wohnungsschlüssel. Und die Tür ist zu – eine ziemlich missliche Lage, aus der sich Nika allerdings zunächst befreien kann. Bleiben aber noch ihr Blackout und das Verschwinden ihrer Mitbewohnerin, die partout nicht wieder auftaucht. Nur mithilfe eines Zettels, auf dem mysteriöse Hinweise stehen, begibt sich Nika auf die Suche nach ihrer Mitbewohnerin und ihrer Erinnerung der letzten drei Tage. Dabei stößt sie auf einige dunkle Geheimnisse, die die Stadt Siena so zu bieten hat...

Neben Romanen wie "Erebos" und "Saeculum" ein weiteres Meisterwerk, das Ursula Poznanski da verfasst hat! „Aquila" ist 2017 beim Loewe-Verlag erschienen und damit das neuste Buch der Autorin aus Wien.
Poznanski schafft es so gut wie keine Zweite, den Leser in die Geschichte zu ziehen und an die Lektüre zu fesseln. Zusammen mit Nika tappte ich so zunächst im Dunkeln und konnte während der ungefähr 430 Seiten mitraten und mitfiebern, was in den Tagen, an die Nika sich nicht erinnern kann, passiert sein könnte. Und diese Ereignisse sind dabei nicht simpel gehalten, sondern wirklich sehr spannend und mitreißend. Die verschiedenen Handlungsstränge finden am Ende alle zusammen, wodurch der ganze Roman sehr gut durchdacht wirkt. Ich bin sowieso ein Fan von Psychothrillern und so kam der Roman von Poznaski mir gerade recht. Beim Lesen muss man sich darauf einstellen, mit Nika mitzuleiden und nicht nur einmal hatte ich während des Lesens Herzklopfen.
Die Personenanzahl im Roman ist überschaubar und so hatte ich keine Probleme damit, dass ich mich an verschiedene Personen nicht mehr erinnern konnte. Dafür wurde mehr Wert auf die einzelnen Charakterzüge und Handlungen der Personen gelegt, was mir persönlich sehr gut gefällt.
Einzig und allein zu bemängeln habe ich einige Handlungen von Nika, die mich etwas verwundert haben und wegen denen ich wieder aus der Geschichte gekommen bin. Ansonsten aber ein wirklich sehr zu empfehlender Roman, vor allem für Psychothrillerliebhaber.

Lotta Haack

Das Urheberrecht des Buchcovers liegt beim Loewe-Verlag.