Montag, 3. November 2014

In den Container verfrachtet...


 Von außen betrachtet könnte man sie folgendermaßen beschreiben:
Graue, eckige Kästen mit Rollläden und einer Tür -
sehr einem Bau- oder Schiffscontainer ähnelnd. Es handelt sich jedoch um die auf den Schulhof ausgelagerten Klassenräume,die dem "Anderland" und der "Insel" weichen mussten.Doch vielleicht wurde auch hier extra einer der Friedensschulgrundsätze „Man soll nicht nur auf das Äußere achten“ mit einbezogen. Denn auch wenn die zwei Klassen von außen durchaus den Vorstellungen umgebauter Schiffscontainer, in denen einige Tische und Stühle aufgestellt wurden, entsprechen, so ist die Situation im Inneren dennoch eine völlig andere.
Wände und Böden sind ordentlich und schlicht ausgekleidet, Tische und Stülhe neu und sauber, die Tafel groß und gut sichtbar. So fällt es während des Unterrichtes eigentlich gar nicht auf, dass man eigentlich in einem Container auf dem Schulhof sitzt.
Ein bisschen störend ist nur die hallende Akkustik in den Räumen, die eine ziemliche Stille erfordert, damit man auch in den hinteren Reihen den Lehrer noch gut verstehen kann. Ach ja, wenn einige vorwitzige Schüler während oder außerhalb der Pausen vor die Containerwand hauen, treten, beißen, kratzen, schießen ist das für die Akkustik innerhalb natürlich auch nicht besonders förderlich ;-) und sollte deshalb auf jeden Fall unterlassen werden!