Montag, 20. März 2017

Gott und die Welt und ich - ein Erfahrungsbericht zum Geschichtswettbewerb

Was ist der Geschichtswettbewerb genau?

Der Geschichtswettbewerb ist ein historischer Forschungswettbewerb, an dem Jugendliche bis zu 21 Jahren teilnehmen können. Gesponsert wird der Wettbewerb, der alle 2 Jahre stattfindet, von der Körber-Stiftung. Ausgeschrieben wurde er erstmals 1973. Der Geschichtswettbewerb gibt ein umfangreiches Thema vor, dieses Jahr war es „Glaube und Religion" und zu diesem großen Thema sucht man sich ein Unterthema, das einen selber interessiert und mit dem man sich die nächsten sechs Monate beschäftigen möchte, denn so lange dauert der Wettbewerb.

Startschwierigkeiten

Wir zwei, Franziska und Lotta, haben dieses Jahr erstmals am Geschichtswettbewerb teilgenommen. Wir wussten anfangs nicht wirklich, was auf uns zukommt, und hatten auch sonst so gar keine Erfahrung mit wissenschaftlichem Arbeiten oder so. Wir wurden also direkt ins kalte Wasser geschmissen. Dabei muss man sagen, dass uns aber ziemlich viel Hilfe in so ziemlich a llen Bereichen des Wettbewerbs angeboten wurde. Diese Hilfe wurde auch konstant über die sechs Monate beibehalten. Wenn wir mal ehrlich sind, dann hätten wir den Wettbewerb ohne Hilfe vermutlich nicht so zufriedenstellend abschließen können.

Probleme

Für uns zählte anfangs vorrangig der Spaß und es sah anfangs nicht so aus, als könnte uns die Zeitspanne von sechs Monaten irgendwie Probleme bereiten. Zwar haben wir von vielen Seiten aus zu hören bekommen, dass das echt viel Arbeit sei und man sich anstrengen müsse, um die Arbeit fertigzustellen, aber wenn wir mal ehrlich sind, haben wir uns das anfangs nicht so wirklich vorstellen können. Mit der Zeit allerdings mussten wir feststellen, dass man für die Arbeit einen enormen Zeitaufwand braucht. Man muss sich wirklich jeden Tag hinsetzten und etwas machen, damit man letztendlich keine Probleme mit der Zeit bekommt. Da wir allerdings eine wöchentliche Besprechung mit unseren Tutoren hatten und die uns wöch entlich gefragt haben, was wir geschafft haben, ob wir noch Hilfe brauchen etc., hatten wir jetzt kein "richtiges" Problem mit der Zeit, sondern bloß zu Ende etwas Stress. Aber das ist ja eigentlich normal und gehört dazu.

Erfahrungen

Während der Zeit des Wettbewerbs haben wir enorm viel gelernt. Zunächst natürlich über unser Thema, aber zudem auch über Quellenarbeit und wissenschaftliches Arbeiten. Außerdem haben wir jetzt die Erfahrung gemacht, wie viel Zeit und Aufwand eigentlich in so einer Arbeit steckt. Jetz sind wir echt stolz, dass wir selbst eine für uns zufriedenstellende Arbeit abgeben konnten! Zudem haben wir gelernt, dass man die Hilfe, die einem angeboten wird, annehmen sollte, denn andere Menschen können einem immer mit ihren Erfahrungen weiterhelfen, die man selber noch nicht gemacht hat.

Fazit

Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass man, wenn man am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teilnehmen möchte, sich wirklich darauf einstellen muss, dass viel Freizeit dafür draufgeht und das Ganze einen hohen Arbeitsaufwand hat. Trotzdem lernt man aber extrem viel und das war das, was für uns entscheidend war - wir bereuen es keinesfalls am Geschichtswettbewerb teilgenommen zu haben.