Donnerstag, 26. Februar 2015

Die Handyregelung der FSM auf dem Prüfstand

Wirklich neu ist sie ja nicht mehr, sondern mittlerweile allseits bekannt. Ich spreche von unserer Handyregelung. Es ist ja zum Teil verständlich, warum die Regelung so stark angezogen wurde, denn durch die Smartphones verlieren viele den direkten Kontakt zu anderen Menschen. Kommuniziert wird zwar immer noch, aber anstatt z.B. zu seiner Freundin zu gehen und Schluss zu machen, wird das
ganze jetzt ganz schnell per Whatsapp geregelt und man lässt sehr wahrscheinlich noch ziemlich viele Fragen offen. Oder man sitzt nicht in den Schnecken, um zu reden, sondern um miteinander zu schreiben. Und das sollen nur kleinere Beispiele sein, wie sich Smartphones auf unsere (Schul)gemeinschaft auswirken.
Okay, verstanden. Aber ist das ganze nicht doch ein wenig „steinzeitmäßig“? Klar, so redet man mal wieder mehr und sieht sich auch öfters wieder persönlich, aber bräuchten wir dann nicht auch ein Auto-Verbot, um wieder mehr zu laufen?
Wenn man uns die Dinger so gut wie verbietet, lernen wir doch auch nicht besser mit ihnen umzugehen! Es soll heutzutage alles integriert werden, nur Handys und Smartphones werden behandelt, als wären sie gefährlich und müssten deshalb verboten oder eingeschränkt werden!

Wäre es nicht besser dafür zu sorgen, dass wir lernen, wie wir mit den Geräten sinnvoll umgehen sollen.?
Im ITG-Unterricht lernen wir das Internet auf Grundschulniveau kennen und reden schon gar nicht über Smartphones oder wie man sie so gebraucht, dass nichts schiefgeht! Es gibt Schulen, da lernt man mit den Smartphones und nicht dagegen!
Handy und Smartphone werden immer wichtiger und in unserem späteren Berufsleben wahrscheinlich unverzichtbar sein. Aber da uns die Schule auf dieses Leben vorbereiten soll, sollte man doch eher überlegen, wie sich diese neuen Medien besser einbinden lassen, anstatt alle 2-3 Jahre eine neue Handyregelung aufzustellen, die alles andere als harmonisierend wirkt und so am Ende niemanden zufrieden stellt.

Von Franziska Griepentrog